Seminar zur Biologie des Otters und zur Spurensuche: Der Fischotter – zurück in Nordrhein-Westfalen

Der Fischotter war über viele Jahrzehnte in großen Teilen Deutschlands ausgestorben. Verfolgung und Lebensraumzerstörung ließen diese faszinierende Tierart verschwinden. Doch in den letzten Jahren finden sich im Norden Nordrhein-Westfalens wieder die Spuren des Otters. Insbesondere aus den Vorkommen der östlich angrenzenden Länder heraus beginnt der Fischotter verlorene Areale in Deutschland zurückzuerobern. In dem Seminar geht es insbesondere um die Durchführung von Schutzmaßnahmen an Straßen. Denn die meisten tot aufgefundenen Fischotter wurden Opfer des Straßenverkehrs. Auch auf die rechtliche Einordnung dieser streng geschützten Art wird eingegangen. Und Sie erfahren, wie sie mit Meldungen von Nachweisen umgehen sollten. Mittagspause inkl. Verpflegung, Getränke müssen selber finanziert werden.

Am Nachmittag findet eine Exkursion am Urdenbacher Altrhein statt. Hier kann konkret zu potenziellen Otterlebensräumen und Schutzmaßnahmen diskutiert werden. Ganz besonders wird hierbei aber das Erkennen von Otterspuren, Fußabdrücken und Kot geübt. Auch wenn der Fischotter sich noch nicht in Düsseldorf angesiedelt hat, ist das Wissen um die Verbreitung und damit die Berücksichtigung des Otters bei Baumaßnahmen besonders wichtig.

Anmeldung erforderlich per Mail an info@bsdme.de oder unter 0211 / 99 61 212.

Leitung:  Dr. Hans-Heinrich Krüger (Otter-Experte), Elke Löpke (Biologische Station Haus Bürgel)

Ort: Haus Bürgel, Urdenbacher Weg, 40789 Monheim am Rhein, nächste Haltestelle „Haus Bürgel“ (Bus 788)

Dauer: 09.30 - 17.00 Uhr

Kosten: Kostenfrei. Gefördert durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und mit Unterstützung der Deutschen Postcode Lotterie (DPL).

Weitere Informationen zur Fachtagung hier.

 

Nach oben